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Einer der schönsten Ausblicke auf der Via de la Plata: der Abstieg nach Riolobos

Landschaft mit Steineichen und Viehweiden

24. Etappe: Cañaveral - Riolobos (21 km, 6 Stunden)

Etappe Cañaveal - Riolobos

Eremita de San Cristobal in Cañaveral

Etappe Cañaveal - Riolobos

Ginster und Steineichen

Etappe Cañaveal - Riolobos

Pilgern wie im Paradies

Etappe Cañaveal - Riolobos

Riolobos, Downtown

Etappe Cañaveal - Riolobos

Der Stausee in Riolobos

Schon wieder habe ich eine Etappe zweigeteilt. Eine Marathondistanz, wie sie in verschiedenen Pilgerführern vorgeschlagen wird, ist mir doch zu lange. Zudem ist die Landschaft auf dieser Strecke einzigartig. Und: es geht wieder zum Großteil auf der originalen Trasse der römischen Heeresstraße. Also wählte ich als Ziel Riolobos.

 

Im Frühjahr und bei schönem Wetter entwickelt sich die Etappe zu einer ganz außergewöhnlichen Pilgerfahrt durch eine paradiesische Landschaft. Steineichen gedeihen auf grünen Matten, gelbe Ginstersträuche und duftende Zistrosen bilden die wunderbaren Farbtupfer in einer genialen Vorstellung der Natur. Am Morgen geht es zuerst etwas aufwärts auf den Collado de las Canteras, vorbei an der Eremita de San Cristóbal. Dann aber wird die Etappe zur Genussetappe.

 

Denn vom kleinen Pass weg wird’s locker und flockig. Dahin geht's, durch Wälder von Kork- und Steineichen. Immer wieder müssen Viehgatter geöffnet und geschlossen werden. Irgendwo müssen hier Schweine herumgrunzen. Aber man hört sie nicht und zeigen sich kaum, denn die Weiden sind riesig.  Nach einigen Kilometern schönsten entspannten Wanderns dann die Abzweigung nach Riolobos (im Bild rechts mit Trockenstein-mauer). Lediglich die Entfernungsangabe lässt Zweifel aufkommen: 4 km. In Wahrheit sind’s sechs bis zur Herberge. Mindestens. Man kennt den Schmäh, Entfernungsangaben zu Herbergen sind meistens maßlos untertrieben. Aber mach nix, ich hab ja Zeit.

 

Der Abstieg nach Riolobos eröffnet einen Blick auf eine wunderschöne Landschaft. Wie auf einer riesigen Welle, die immer wieder vor mir aufsteigt um dann wieder abzufallen wandert man zu Tal. 

 

Riolobos selbst ist ein kleines Städtchen, bei Pilgersleuten bekannt durch seine Herberge, 'Camping Las Catallinas' und seinen ewig fröhlichen  Herbergswirt. Unsere spontan gebildete Pilgergruppe ist dort abgestiegen und war sehr zufrieden mit dem Gebotenen.

Zur nächsten Etappe

Wasser für die Etappe:  1,5 Liter genügen

 

Essen auf dem Weg: Keine Bar am Weg.

 

Pilgerherberge in Riolobos: Ein Restaurant am Campingplatz. Zimmer sauber und gut. Essen ebenfalls. Sanitärräume voll in Ordnung.

Herbergen-Bewertung:  5 Sterne. 

Tipps und Informationen
Etappe Cañaveal - Riolobos

Am Collado de las Canteras

Etappe Cañaveal - Riolobos

Der Ginster steht in voller Blüte

Etappe Cañaveal - Riolobos

Auch hier: Trockensteinmauern

Etappe Cañaveal - Riolobos

Der Herbergswirt von Riolobos.

Etappe Cañaveal - Riolobos

In der Herberge von Riolobos

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