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Die Ruinen der Zisterzienserabtei von Granja de Moreruela

Abtei Granja de Moreruela

Der Blick durch die Säulen in der Apsis

Abtei Granja de Moreruela

Es ist schade, dass bei der Konzeption der Wegtrasse des Camino Sanabrés etwas vorschnell gearbeitet worden ist. Denn diese Ruinen dieses einst prachtvollen Klosters sind es wert, von den Pilgersleuten besucht zu werden. Da dieses spanische Nationaldenkmal etwa 4 km vom Ortskern entfernt liegt, wird es nur von sehr wenigen Pilgersleuten aufgesucht. 

 

Schon der Weg zum Kloster erinnert mich an die Landschaften anderer Zisterzienserabteien, wie zum Beispiel Mehrerau bei Bregenz oder Stams. In wunderschöne Landschaft eingebettet und in der Nähe von Wasser. Es heißt, Granja sei von Benediktinermönchen gegründet worden. Mitte des 12. Jahrhunderts haben dann die Zisterzienser die Anlage übernommen und sie zu einem Tochterkloster der Primarabtei von Clairvaux gemacht.

 

Mit dem Bau der Klosterkirche wurde 1170 begonnen. Sie hat für die damaligen Verhältnisse mit ihren 63 m Länge und einem Querhaus von 27 m Breite in Form eines Kreuzes gigantische Ausmaße. Sieben sogenannte „Radialkapellen“ bilden die Apsis.

 

Weshalb das Kloster einen Niedergang erlebte kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Es gibt die Annahme, dass das Zisterzienserkloster von Sahagún Granja den Rang abgelaufen habe.

Abtei Granja de Moreruela

Ein Steinmetzzeichen

Abtei Granja de Moreruela
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